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Erlebnisberichte

Deutsche Traditionelle Shotokan-Karate Föderation e.V.
Vereine der DTSKF sind Mitglied in der ISKF
DTSKF: Stolberger Str. 23 D-15366 Neuhenhagen
Tel.: (030) 659 404 72 Fax: (030) 659 404 71
E-Mail:
info@dtskf.de www.dtskf.de

Bericht: Warschau Open 2019 Karate Euro Cup in der Zeit vom 12.-14. April 2019

Auf Einladung des Verbandes Fudokan-Polen und Kime Club Warschau, flog ein Team der DTSKF nach Warschau/ Polen.
Das Team bestand aus 2 Betreuern, 1 Couch, 2 Kampfrichtern und 16 Athleten unterschiedlicher Altersklassen.
Somit haben wir einige Kategorien abdecken können. Die Sensei`s Michael Bock und Sabine Bock waren als Kampfrichter tätig.
Die Wettkämpfer des VTKB e.V. waren:
Angelo Weil, Nico Wiens, Niklas Krieger, Andrei Wilke, Marco Friedrich, Jayden Wilke und Leonie Schmidt.

Die Anreise war sehr aufregend.
Ein Teil des Team´s flog bereits am Freitag früh nach Warschau und bildete unsere „Vorhut".
Sie haben das Hotel bezogen und die Verpflegung für den nächsten Tag vorbereitet.
Marco, Andrei, Leonie und Jayden sind mit dem Auto gegen 20:00 im Hotel aufgeschlagen.
Die Kinder haben direkt das Hotel in Beschlag genommen.
Gott sei Dank hatten wir das gesamte Hotel nur für unser DTSKF Team.

Am nächsten Morgen, nach dem reichhaltigen Bockschen-Polnischen-Frühstück sind wir zum Dojo aufgebrochen.
Der andere Teil des Teams ist direkt an dem Morgen von Berlin nach Warschau geflogen und
war mit leichter Verspätung im Dojo angekommen.

Der Wettbewerb war gut organisiert und wir hatten bis zu 5 Kampfflächen zur gleichen Zeit in Betrieb.

Die Kinder hatten sehr große Gruppen zu bewältigen.
Dabei waren Kämpfer mit verschiedenen Graduierungen vertreten (9. – 3. Kyu).
Die Bewertung der Kata nach Fudokan-Richtlinien kostete, zum Beispiel Jayden, den Sieg in Kata.
Auch die „Großen" hatten ihren Spaß gehabt!
Kata Team haben die Jungs sofort zu Beginn des Wettbewerbs gewonnen und das Niveau hoch angelegt.

Spannend wurde es beim Kumite.
Wir traten in zwei Varianten an, in Sport Karate (6 Punkte in 2 Minuten) und das Shobu-Ippon-Kumite.
Marco trat als Erster in Sportkarate Kumite gegen einen polnischen Kämpfer an und hat sich in seinem ersten Kumite super geschlagen, wobei Sabine Bock als Schiedsrichter schon nach dem Doktor rufen musste.
Auch Eric Schmidt (TKCB) musste vom Doktor betreut werden.
Wir wünschen an dieser Stelle allen Verletzten „Gute Besserung!"
Bei diesen Kämpfen haben wir unser traditionelles Shotokan noch mehr lieben gelernt!
Nach dem eher abenteuerlichen und unkontrollierten Ausflug in das Sportkarate
haben wir die Kampffläche zu Sensei Michael Bock gewechselt.
Durch sehr klare Ansagen und sehr gerechte Entscheidungen gab es keine Verletzten mehr und die polnischen Kämpfer,
die zuvor sehr unkontrolliert kämpften, haben tollen Kampfstil gezeigt.
Danke an dieser Stelle an Sensei Michael Bock!

In der Gesamtwertung konnte das Team VTKB folgende Ränge belegen:

Einzelwettbewerb:
Platz 1: 2 x Gold
Angelo Weil Kumite Sport, Jayden Wilke Kihon-Ippon-Kumite
Platz 3: 16 x Bronze
Angelo Weil - Shobu-Ippon- Kumite, Niklas Krieger - Kata, Nico Wiens - Kata, Andrei Wilke - Kata,
Andrei Wilke - Kumite Sport und Jayden Wilke - Kata

Teamwettbewerb:
Platz 1: 1 x Gold
Angelo, Lucas, Nico - Kata

Nach dem Wettbewerb haben wir unsere Siege gefeiert und die Verletzungen versorgt.
Die Kinder haben natürlich wieder das ganze Hotel auf den Kopf gestellt.
Am Sonntag war die Abreise.
Einige konnten noch Warschau besuchen und ein paar Sehenswürdigkeiten betrachten.

Herzlichen Dank an Katrin Schmidt, die sich um die Vorbereitungen gekümmert hat.
Ein weiterer Dank gilt dem Veranstalter Sensei Dariusz Bajkowski.
Ein besonderes großes Dankeschön an Sensei Michael Bock!

PS: Es war wieder einmal ein besonders schönes Erlebnis mit SchmidtSpiele und BockToursAdventures nach Warschau zu reisen, auch wenn Sabine beklaut wurde.

Vielen Dank dafür.
Andrei Wilke

Erlebnisbericht vom 5. Heian Kata Turnier der DTSKF

Zu Gast beim SV Rot-Weiß Werneuchen.
Am 24. November 2018 war es endlich soweit, das 5. Heian Kata Turnier der DTSKF.
Eine kleine Abordnung unserer besten Sportler und Kampfrichter waren auf dem Weg nach Werneuchen, Medaillen zu gewinnen. Unsere Sportler wurden ausgezeichnet von Andrei Wilke gecoacht und betreut.
Und mit großer Unterstützung durch die Eltern, war es nach 3,5 Stunden Wettkampf, geschafft. Mit 6-mal Gold und 4-mal Bronze, konnte sich der VTKB den zweiten Platz der Vereinswertung holen.



Herzlichen Glückwunsch dazu.

Euer Sensei Henry Krieger

Erlebnisbericht von der Zweiten Weltmeisterschaft der ISKF auf den Philippinen

Wie aufregend! Wer fährt schon mal zu einer Weltmeisterschaft auf die Philippinen?
Von daher war es für Ramona Müller, Christian Büttner und mir eine besondere Ehre aus unserem Verein
ausgewählt worden zu sein, sich mit den Besten der Besten zu messen.
Unsere Reise begann am Samstag, den 03.11.2012 am Ostbahnhof in Berlin. Zusammen mit unserem Sensei Michael Bock
(Reprsentant und Kampfrichter), Lothar Pietzschmann vom SC-Berlin III Dojo Kaulsdorf (Kampfrichter),
Frank Pinnig vom SG-Fernsehen (Wettkampfteilnehmer im Seniorenbereich ab 45 Jahren) und Dorian Hartmann
ebenfalls vom SG-Fernsehen (Wettkampfteilnehmer im Adultbereich von 18 – 44 Jahren) fuhren wir 4 Stunden
mit dem ICE nach Frankfurt am Main.
Am Flughafen trafen wir dann auf unsere guten Freunde, die Familie LE ROSE (Gigi und Danny) aus der Schweiz.
Erste Station unseres Fluges war, nach 11 Stunden Flugzeit, Seoul in Südkorea.
Dort angekommen hatten wir nun 8 Stunden Aufenthalt bis zu unserem nächsten Flug.
Die Zeit nutzten wir, indem wir eine Gratistour zu einer hochmodernen Geisterstadt genossen,welche 2020 fertig gestellt werden soll. Von Seoul zu unserem Hauptziel nach Cebu-City auf den Philippinen
hatten wir nochmals eine Flugzeit von 4 Stunden.
Gegen 03:00 Uhr am Montag, 05.11.12 angekommen, hiess es dann nur noch im Hotel einchecken und gute Nacht.
Die ersten 3 Tage verbrachten wir im Radisson Blue Hotel.
Das Hotel hatte einen Pool, einen eigenen Spa-Bereich und einen Fitnessraum.
Die Tage nutzten wir zur Entspannung und Erholung, damit wir uns an die Hitze von 30 C gewöhnen,
konnten und um uns ein wenig mit der Kultur vertraut zu machen.
Natürlich liessen wir uns es nicht nehmen im hoteleigenen Fitnessraum jeden Morgen um 08:00 Uhr ca. 1 h zu trainieren.
Wir fühlten uns dort ein wenig wie Stars, da sich eine Weltmeisterschaft im eigenen Land natürlich herumspricht.
So wünschte uns das Hotelpersonal, sowie einige Gäste viel Glück für unsere bevorstehenden Kämpfe.
Auf unserer Tour in Cebu stand natürlich auch ein Besuch eines großen buddhistischen Tempels.
Am Mittwoch, 08.11.12 siedelten wir dann ins nächste Hotel um, dass „ Waterfronthotel “,
indem auch die Weltmeisterschaft ausgetragen werden sollte.
Auch dieses Hotel war eine Augenweide.
In dem Hotel wurden alle Wettkampfteilnehmer untergebracht. Bis zu den Vorkämpfen hatten wir also noch 3 Tage Zeit,
um uns nun auch moralisch und geistig auf den Wettkampf einzustimmen.
Es hatten sich 17 Teilnehmerländer der ISKF in Cebu auf den Philippinen eingefunden:
Ägypten, Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Iran, Israel, Kanada, Libanon, Neuseeland,
Philippinen, Schweiz, Südafrika, USA und noch weitere.
Es war erstaunlich, wie offen und herzlich, uns alle gegenüber traten.
Wir waren ein beliebtes Fotomotiv mit unseren hervorragenden Deutschlandanzügen.
Viele knüpften Kontakte zu uns, da einige in ihrer Familie deutsche Wurzeln hatten.
An den letzten beiden Tagen vor dem Wettkampf gab es für alle Karateka zwei spezielle Trainingseinheiten
von den großen Meistern Sensei Yaguchi aus den USA und Sensei Shunsuke Takahashi aus Australien.
Der letztere von Beiden ist bei uns bereits bekannt unter dem Namen „Schinderhannes“.
In einem separaten Saal liess er uns über eine Stunde lang hart trainieren und schwitzen.
Seinen Namen hatte er definitiv alle Ehre gemacht.
In unserer Freizeit nutzten wir neben unserem eigenen Training auch die Gunst eines hoteleigenen Casinos.
Mit mehr oder weniger Glück für Einige.
Am Samstag, 10.11.2012 war es dann soweit. Die Aufregung stand uns allen im Gesicht geschrieben.
Die Vorkämpfe hatten begonnen. Ich musste gleich in Kata als erstes von uns starten.
Ich wusste, hier treten nur die Besten an. Mein Gegner war ein US-Amerikaner.
Alle Flaggen für Rot, ich war Weiß. Na toll, fing ja gut an, dachte ich mir.
Abhaken, auf die nächste Sache konzentrieren. Frank, Ramona und Dorian ging es ähnlich wie mir.
Obwohl wir uns gut geschlagen haben.
Christian hatte bessere Chancen, er schaffte es sogar bis ins Halbfinale der Disziplin Kata,
musste sich dann aber auch geschlagen geben. Als nächste Disziplin kam Kumite.
Den ersten Kampf durfte ich wieder führen. Wieder mal gegen einen US-Amerikaner.
Ich war schnell, aber der andere war leider schneller.
Ein kleiner Trost für mich war es, dass mein Gegner letztendlich Vizeweltmeister wurde.
In den Kämpfen haben wir uns nicht blamiert, müssen aber zugeben, dass wir auch noch Einiges lernen müssen.
Keiner von uns, aus unserer Altersklasse, kam weiter.
Unser Augenmerk richtete sich dann auf unseren Senior Frank Pinnig.
Er kämpfte hart und entschlossen und erreichte das Finale, welches erst am Sonntag ausgefochten werden sollte.
Wir entschlossen uns noch auf den Philippinen ein Katateam zusammenzustellen,
bestehend aus Christian, Dorian und mir.
Dementsprechend wenig Zeit hatten wir zum üben. Dafür gelang unserem Katateam eine gute Benotung.
Bis ins Finale reichte es aber nicht. Am nächsten Morgen hiess es dann Finale für unseren Senior-Starter.
Zuvor gab es eine Einmarschzeremonie.
Dazu versammelten sich alle Länder im Flurbereich und warteten auf den Einmarsch.
Die Zeit wurde genutzt, um Fotos mit den anderen Wettkämpfern zu machen.
Es wurde gesungen, es wurde das eigene Team angefeuert, es war herrlich mit anzuschauen.
Nach dem Einmarsch hiess es dann endlich Frank anfeuern. Es hatte geholfen.
Frank kann sich nun Vize-Weltmeister in Kumite nennen. Wir sind so stolz auf ihn.
Es fehlte nicht viel und Frank wäre sogar Weltmeister geworden. Sein Gegner ein Kanadier.
Nach der Medaillienübergabe wurde natürlich gefeiert.
Es herrschte eine generelle familiäre Atmosphäre unter allen Karatekas, wie wir sie lange nicht mehr hatten.
Es wurde sich mit Respekt begegnet, es wurden neue Freundschaften geschlossen und natürlich wurde auch viel gelacht.
Ein großer Dank gilt unserem Sensei Michael Bock, der uns dies überhaupt ermöglicht hat,
so was Großartiges mitzuerleben. Weiterhin gilt der Dank Ramona Müller,
welche die komplette Reise organisierte und für unser Wohl gesorgt hat.
Ein weiterer Dank geht natürlich auch an unsere vielen Mitglieder, die zu Hause für uns mitgefiebert hatten.
Die nächste Weltmeisterschaft 2016 in Südafrika / Johannesburg wartet schon auf uns.
Wenn ihr ebenfalls solche großartigen Erfahrungen sammeln wollt, dann seid fleißig im Training
und
gebt stets euer Bestes, dann stehen euch viele Türen offen.
Mit freundlichen Grüßen
euer Kamerad, Trainer und 2. Vorsitzender
Jan Bösecke

 
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